Tragrollen, auch Schwergewichtiges will leicht bewegt werden

Wenn Förderbänder gewissermaßen das logistische Rückgrat eines Betriebs sind, dann sind Tragrollen (DOH Jennes) so gesehen die Rückenwirbel, aus denen sich dieses Rückgrat zusammensetzt. Jedes Förderband läuft über Tragrollen. Bei mehreren Tragrollen, die ein solcher Förderband tragen, spricht man von einer Girlande. Wenn man sich nun wieder des Bilds vom Rückgrat bedienen möchte, dann lässt sich dieses auch gut auf die Aufgaben eines Förderbands übertragen: Es hat sehr schwer zu schleppen. Sowie auch unser Rücken die vertikale Basis für eine stabile Körperhaltung (insbesondere unter Last) ist, so muss auch ein Förderband ohne Mätzchen schwere Lasten in einer Tour befördern können.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die einzelnen Teile, die einem solchen Förderband zu Grunde liegen, ihren Dienst verrichten. Denn wie beim Rücken steckt auch beim Förderband der Teufel häufig im Detail. Leidet man an einem oder mehreren ausgerenkten Wirbeln oder liegt gar ein Bandscheibenvorfall vor, dann zieht dies die gesamte Leistungsfähigkeit und Stabilität des Rückens in Mitleidenschaft. Fallen bei einem Förderband einige Teile aus, kommt es zum Stillstand. Lasten, deren Beförderung dringend eines funktionalen Förderbands bedürfen, rühren sich nicht mehr vom Fleck. Es kommt zum vorübergehenden Einbruch der Produktion mit allen Einbußen an Geld, Zeit und Nerven, die ein solcher Zwischenfall mit sich bringt.

Sowie man also seinen Rücken trainieren und stärken sollte, um gegen maßgebliche Einbußen der eigenen Leistungsfähigkeit gefeit zu sein, so sollte man auch im Betrieb sorgsam mit dem Förderband umgehen. Planmäßige Inspektionen, Wartungen und Instandhaltungen sind immanent wichtig, um keine böse Überraschung zu erleben und eines Tages in die Röhre zu schauen. Und da sollte es auch nicht an ausbleibenden Investitionen im Vorfeld scheitern – beispielsweise in leistungsfähige und zuverlässige Tragrollen.